Afrika

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Montag, 29. November 2010

Kapstadt


Elli, Me and Henry
Nach 2 Tagen ganz ohne Strom... Licht, heisses Wasser, Radio etc sind wir wieder mit der Aussenwelt verbunden und ich kann euch von meinen tollen Tagen in Kapstadt berichten.
Unser Hotelzimmer mit Meerblick...


Blick vom Balkon nach links...
... und rechts :-)
Ohne Worte...
Wir, das sind Elli, Henry ein Scout und ich waren fuer 6 Tage in Kapstadt. Dienstag bis Freitag haben wir dort an einer Konferenz mit den Titel Volunteerism – Footprints in social developments, also ueber die Fussabdruecke von Volunteeren in der sozialen Gesellschaft teilgenommen. 

Ein Abend in Gordon's Bay

Das war sehr interessent. Es waren ca. 20 Freiwillige aus ganz Suedafrika aus ganz unterschiedlichen Projekten da und der Austausch war echt gut! Wir haben auch sehr intensiv zu dem Thema gearbeitet, was fuer 'Fussabdrucke' wir hinterlassen, bei uns, in der Gesellschaft, unserem Projekt etc und in wie weit diese positiv oder negativ sind. 

Livemusik nach dem Essen im Hotel
Am Donnerstag und Freitag war die Hauptkonferenz mit vielen Vertretern von verschiedenen Oragnisationen, die Freiwillige entsenden oder mit ihnen arbeiten aus Deutschland und Suedafrika. Es waren auch Professoren, Leute von der Regierung und vom BMZ dazu vertreten... War echt interessant und das Hotel, so wie das Essen absoluter Luxus. Etwas wiederspruechlich in Zusammenhang mit Volunteerism, aber wir habens gerne angenommen...
Auf in die Metropole


Eulen hautnah!
Ganz strubbelig das Baby
Am Wochenende waren wir dann bei Freiwilligen in Kapstadt untergebracht, die ich vom Vorbereitungsseminar kenne (Vielen Dank ihr lieben :-) ). Die teilen sich dort zu zehnt ein sehr schones Haus, in einem netten Vorort namens Observertory. Wir haben am Wochenende dann das Touriprogramm durchgezogen und dem schlechtenn Wetter getrotzt. Wir haben eine grosse Busrundfahrt gemacht um den Tafelberg und an der Kueste entlang bis zur Waterfront. 

Zwischendruch haben wir noch einen ganz tollen Affen- und Vogelgarte besucht.

 








Eine Kueste bei Kapstadt
Eine Bergspitze im Nebel... Beeindruckend!
Abends waren wir zum Grillen bei Freiwilligen eingeladen und es gab leckeren klassischen Snoekfisch (dank an Kristin!). Am Sonntag waren wir in der Stadt und auf nem Markt, haben gebummelt, nen Kaffe in einem super schoenen Cafe getrunken und uns die Innenstadt mit dem Park und den schoenen Haeusern angeschaut. 

Muschelspieler ;-)

Bierkastenmann - an der Waterfront
Die Stadt ist wirklich sehr europaeisch und man merkt zugleich, wie heimisch man sich fuehlt als auch, wie afrikanisch doch das Leben in Nelspruit ist. Bei vielen Dingen, die man fuer recht selbstverstaendlich haelt, wie zu Fuss zu laufen, ein Strassencafe, ein Stadtpark oder eine Einkaufsstrasse fielen uns in Kapstadt erstmal auf, wie sehr sie uns eigentlich fehlten und damit haben wir uns gerne diesen huebschen Kleinigkeiten der Grossstadt hingegeben. 
Stoebermaekte... stundenlange Beschaeftigung ;-)

Blumen, Wald, Berge... Kapstadt ist vielseitig
Zudem ist der stete Blick, den man auf den Tafelberg hat einfach atemberaubend und auf der anderen Seite der Stadt liegt das Meer. Eine wunderschone Kombination!Um uns auch noch ein wenig dieser Natur hinzugeben, haben wir den Montag Vormittag genutzt noch eine kleine Wanderung auf den Lion's Head, den kleineren Berg neben dem Tafelberg zu machen. 
In dem Feigenbaum hat es ganz schoen gesummt

Einem durch Zufall gefundenen kleinen Trampelpfad folgend, hatten wir eine schoene Sicht ueber die Stadt und ein nettes Kontrastprogramm zu dem restlichen Tag im Flugzeug und Bus. 




Der Tafelberg!
Und der Lion's Head...
 Noch ein kurzer Trip ueber die bunte gesellige Longstreet, welche die Einkaufs- und Partymeile der Stadt darstellt, ging es ab nach Haus. Wir freuen uns aber sehr im Januar wiederzukommen, denn dann wollen wir noch bei hoffentlich besserem Wetter auf den Tafelberg klettern, Robben Island besichtigen, zum CapePoint und
so viel mehr machen...

... den wir Montag bestiegen haben


ps: Ein Klick auf die Bilder und ihr erkennt auch was ;-)

Dienstag, 9. November 2010

Ab in den Urlaub...


Durban im Hintergrund...

Unsere erste Beruehrung mit dem ind. Ozean in St Lucia


Wir haben Montag Abend und hinter uns liegen 6 aufregende Tage in der Surfermetropole Durban. Und wo es Surfer gibt, gibt es auch Meer, somit habe ich meine erste Begegnungen mit dem indischen Ozean gemacht und es ist herrlich! 






Die Aussicht von unserem Schlafzimmer


Was ihn am meisten von der Nordsee unterscheidet? Er ist warm, die Straende sauber und es gibt Delfine, Haie und Waale... Damit wir moeglichst viel von dem grossen Blau hatten, hat es sich dank unserem Fahrer und Farmbesitzer Dudley so ergeben, dass wir eine Wohnung hatten, in dem es immer in hoer- und sichtweite war. Absolut gigantisch!!!





Was noch so passiert ist? Am Dienstag sind wir frueh morgens los und haben nach einer langen Fahrt unter anderem durch das Koenigreich Swaziland den kleinen Ort St. Lucia erreicht. Nachdem das Gepaeck ausgeladen und das gemuetliche Backpacker bezogen waren, haben wir einen ersten kurzen Ausflug zum Meer gemacht und Elli und ich waren uebergluecklich ueber den ersten Kontakt mit diesem Gewaesser... Um auch den Haupteinwohnern der Stadt etwas naeher zu kommen haben wir im Anschluss eine Bootstour ueber einen Salzwassersee gemacht und geschaetzte 100 Nilpferde beim Baden besucht. Einen runden Abschluss gab der Besuch in einem der besten Fischrestaurants Suedafrikas. Das war meine Welt ;-)


Am Mittwoch ging die Fahrt weiter und nachdem wir am Nachmittag endlich unsere improvisierte Wohnung in der 16. Etage erreichten (Dudleys Wohnung war noch von Renovierarbeiten ueberlagert) ging es dann auch endlich ins Meer. Das ist sehr warm, hat eine unglaubliche Kraft und riesige Wellen.
Auch den Donnerstag haben wir uns am Meer und in der Mall ausgetobt, wobei wir ein erstes Gefuhel fuers Wellenreiten auf den Bodybords bekommen haben.

Fuetterungen haben das Programm bereichert

Am Freitag haben wir die uShaka Marine World besucht. Das ist eine Kombination aus Spassbad mit verschiedenen Rutschen und einem SeaWorld, einem grossen Zoo mit verschiedenensten Meerestieren, so wie Delfin-, Seeloewen- und Pinguinshows. Die Aquarien und die Groesse, Farbenvielfalt und Form der Tiere haben uns echt beeindruckt! 






Zudem gab es interessante Fuetterungen und auch die Shows waren ganz nett. Aber das absolute Highlight war ein Schnorchelerlebnis, was wir kostenlos als Entschaedigung fuer den Ausfall einer Rutsche bekamen. So sind Elli und ich in einem grossen Becken mit Exoten und sogar Haien geschnorchelt. Eine einzigartige Erfahrung!




Stein oder Fisch?

Am Samstag stand etwas mehr Kurltur auf dem Programm und somit haben wir uns mal die Stadt angeguckt. Dabei hat uns zuerst eine 3 stuendige Stadtrundfahrt einen Ueberblick verschafft... Zu Fuss haben wir dann noch die Victoria Maerkte besucht, die hauptsaechlich von indischen Haendlern betrieben werden. 

Waehrend die meisten Ecken das uebliche Gemuese und ein paar Bobons und Haarspangen anboten, gab es an anderen echt ausgefallene 'Schaetze' zu entdecken. So wurden auch lebende Huehner angeboten und es gab Staende mit verschiedensten Arten von gehakten Rinden und Hoelzern so wie farbige Pulver und eigenartigen Traenken. Auf Fragen, was mit den Holzstuecke gemacht werde wollte einem keiner Antworten. Unheimlich waren die Hasen, Schildkroeten und Adler, welche aufgeschlitzt und getrocknet an manchen Staenden hingen.... 


Am Abend haben wir uns dann echten Curryreis mit frischen Masalapulver gemacht, die ich an den Gewuerzstaenden ergattert habe...











Der Hafen
Nach diesem eindruckreichen Tag vielen wir frueh uns Bett und nutzten am Sonntag die Chance, bereits um 4.30h aufzustehen, um die Sonne ueber dem Meer aufgehen zu sehen. Die ersten Sonnenstrahlen ueber den Horizont luken zu sehen war wirklich atemberaubend. Eine halbe Stunde spaeter sahen wir, wie 200 Meter weiter ein Boot zu Wasser gelassen wurde. Da wir wussten, dass jeden morgen die Hainetze kontrolliert werden und dort Touristen mitfahren koennen, sind wir voller Hoffnung hingeeilt. Als wir ankamen war das Boot bereits abgefahren, aber wir fragten die Verbliebenen nach den Bootsausfluegen und diese waren zwar nur Privatmenschen, nahmen uns aber spontan direkt mit auf eine Sprtztour.

Die groesste Mosche auf der suedlichen Erdhalbkugel

Mit dem Fahrer sind Elli und ich auf einem kleinen Boot aufs grosse Meer hinaus um uns die Hainetze zeigen zu lassen, da schwammen ploetzlich unverhofft Delfine vor dem Boot im Wasser. Es war unglaublich! Damit hatten wir nicht gerechnet! Dieser Tag hatte einen verdammt guten Start genommen! Gefolgt von einer Joggingtour am Meer (um 6h war das noch ertraeglich) und vom Fruehstueck gestaerkt haben wir den letzten Urlaubstag dann nochmal am Meer ausgekostet. 



Das neue WM-Stadion


Es war schoen, sich heute morgen mit den Worten „Auf Wiedersehen“ zu verabschieden um die 10- stuendige Entfernung nach Hause zurueckzulegen... 
Sehr ihr die Haie?