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Donnerstag, 14. Oktober 2010

Das Summer Camp



Das Summer Camp war das Jahreslager der Scouts von ganz Mpumalanga und wurde von uns vorbereitet und von den Pfadfindern und Leitern durchgefuehrt. Natuerlich waren wir auch dabei, um zu helfen und zu erleben. Normalerweise dauert dieses Lager eine Woche, hat aber dieses Jahr wegen STreiken in der Schule nur ein Wochenende gedauert. Das Lager hat auf Esangweni stattgefunden, ein ganz neuer Pfadfinderzeltplatz in Mpumalanga, ca. 1h von hier entfernt. Der Platz wurde von einem Suedafrikaer gestiftet und soll nun in den naechsten Jahres zu einem grossen Zentrum, wie Ruethen oder Westernohe werden. Bis jetzt gibt es allerdings nur Straub, Steine, eine offene Steinhuette und ein erstes Toilettenhaus, bei dem noch am Donnerstag vor unserer Ankunft der Boden gegossen wurde. Es war das erste Lager auf diesem Platz und wie ihr hoert, musste noch viel improvisiert werden. Aber Duschen und toiletten funktionierten, grosse Gaskocher und Spuelwanne hatten wir dabei und das Essen wurde im Kuehlraum des nahegelegenen Hotels gelagert. Was will man mehr...
Alles in allem habe ich gar nicht sooo viele Unterschiede zu einem Grosslager bei uns festgestellt. Ankunft war am Freitag nachmittag, wo ein Vorbereitungsteam am Donnerstag schon die Zelte aufgebaut hatte. Das meiste Essen wurde frisch geliefert, allerdings leider erst gegen 9h abends, somit war das Abendessen recht spaet. Solange wurden die Kinder durch Schlachtrufe und Tuberkulose sketche beschaeftigt, die in jedem Lager zum Programm gehoeren. Da es keine Baenke oder Tische gab, wurde halt einfach da gegessen, wo man Platz fand. Am Samstag ging es dann frueh los. Wir liessen uns von Hitze und Staub nicht beirren und haben uns mit viel Wasser und Sonnenhueten geholfen. Tagsueber gab es 3 grosse Stationen zum Thema Scout Skills, Sports und Arts (Kuenste). Diese waren jeweils in 0 bis 9 Stationen unterteilt. Das ganze Camp wurde in 3 Gruppen geteilt, die jeweils alle Themen und dort einige Stationen besucht haben. Zu den Scout Skills gehoerte zum Beispiel Karte und Kompass lesen. Bei den Sport sind die Kinder mit einem mords Elan durch einen Hindernisparcour, aus dem man sehr eingesaut wieder raus kam. Bei den Arts gab es Workshop wie, zeichnen, clowning, singen, Schauspiel, Mirimba (Rythmusinstrumente) usw. Hat alles in allem sehr viel Spass gemacht!!! 
Ich bin sogar als spontan Samstag Mittag als Stationsleiterin fuers Sketching eingesprungen. Nachdem ich dann aufgeklaert wurde, dass sketching „zeichnen“ ist und nicht kleine Schauspiele, wie bei uns, hatten wir viel Spass. Abends gab es dann Essen und im Anschluss das Camp Fire, wo viel gesungen und aufgefuehrt wurde. Am Sonntag gab es nach dem Fruehstueck einen Gottesdienst und dann noch ein kleines Fussballtournier.

Wir wurden in dem Camp nur sehr selten gebraucht, wo wir sehr froh drueber waren, weil uns das zeigte, dass die Pfadfinder ihr Camp sehr gut selbst im Griff haben. Das ist hier nicht immer so! Unsere Aufgaben waren vor allem oefter mal Lebensmittel aus dem Hotel zu holen und alles mit Fotos festzuhalten. 
Mir hat das Camp echt viel Spass gemacht. Es war etwas schade, dass die meisten Aktivitaeten auf Siswati waren und ich nichts verstanden habe... und doch habe ich sehr viel mehr verstanden als man glaubt

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